Befähigen statt belehren: Lean-Leadership – Zürich 30.03.17

Stammtisch vom 30. März 17 – Zürich

Zum ersten Mal fand der Stammtisch in Zürich nicht mehr unter dem ursprünglichen Namen „Lean-Stammtisch Region Zürichsee“, sondern unter „Lean-Stammtisch Schweiz“ statt.

Der Grund wird in diesem Beitrag kurz erläutert.

führung

Thema des Abends war Lean-Leadership.

Insgesamt wurden 10 Lean-Thinker erwartet. Kurz nach dem Start waren wir bereits zwei Personen mehr. Einer kam aus dem fernen Kanton Freiburg für diesen Anlass.

Ursprung von Lean-Leadership

Der Ursprung liegt, wie der Name bereits vermuten lässt, im Lean Management.

Bekannt wurde der Begriff durch das Führungskräfteentwicklungsmodell von Toyota. Dieses unterscheidet sich stark von den uns bekannten und gelebten Führungsmodellen und Managementstilen.

Kernideen

Lean Leadership …

…zeichnet sich dadurch aus, dass neben dem Verbessern der Unternehmensprozesse (u.a. „Verschwendung vermeiden“, „Wertschöpfung steigern“) verstärkt der Faktor Mensch berücksichtigt wird.

…zielt darauf ab, sukzessiv die Fähigkeit der Führungskräfte zum Entwickeln ihrer eigenen Kompetenz und der ihrer Mitarbeitenden zu erhöhen, damit nicht nur die akuten Probleme richtig gelöst werden, sondern auch die Kompetenz zur kontinuierlichen Verbesserung der Leistung der gesamten Organisation steigt.

…verfolgt das übergeordnete Ziel, in der Organisation gute Problemlösungsabläufe zu etablieren, so dass das Erreichen der Ziele ein natürlicher Prozess wird.

Lean-Leadership-Development

Dieses Modell beinhaltet drei Stufen. Jede Führungskraft hat sie zu durchlaufen und regelmässig zu wiederholen.

1) Sich als Führungskraft selbst entwickeln

2) Andere zu coachen und zu entwickeln

3) Tägliches Kaizen unterstützen

Alle Führungskräfte durchlaufen eine vierte Stufe. In dieser wird eine gemeinsame Vision erschaffen und mit den Unternehmenszielen abgestimmt. Dies geht weit über das bekannte „Führen mit Zielen“ hinaus.

Mensch im Mittelpunkt

Beim Lean-Leadership steht der Mensch im Mittelpunkt. Dessen Fähigkeiten sind kontinuierlich weiterzuentwickeln, damit der aktuelle sowie der künftige Wandel gemeinsam gemeistert wird.

Befähigen statt belehren!

Zusammenfassung des Abends

Der Abend begann mit einer Vorstellungsrunde. Danach zündete die Diskussion mittels verschiedener Fragen, welche in die Runde eingebracht wurden. Dies gab jedem die Möglichkeit sich einzubringen und einander besser kennenzulernen.

Durch das geballte Wissen, welches sich am Tisch versammelt hatte, begannen bald die Nebengespräche. Grüppchen bildeten sich und manche Teilnehmenden nutzen die Gelegenheit von einer Diskussion zur Nächsten zu springen.

So und nicht anders soll der Lean-Stammtisch Schweiz ablaufen.

Erklärung des Formats notwendig

Es wurde darauf hingewiesen. dass das Format des Abends im Vorfeld nicht vollständig angekommen war. Danke für diesen Hinweis!

Besonderen Dank

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Sonja Bannick bedanken. Sie übergab mir vor dem Start der Veranstaltung zwei Tisch-Wimpel mit dem Logo des Stammtisches.

Dieses tolle Geschenk schmückte den Tisch in einzigartiger Weise, was auch anderen Gästen auffiel.

lean-wimpel-stammtisch

Ebenso ein herzliches Dankeschön an Damiano Rezzonico, welcher das erwähnte Logo gestaltet hat.

Fazit

Ein gelungener Abend mit spannenden Gesprächen und einem offenen Austausch.

Als Veranstalter macht es grossen Spass, wenn sich fremde Menschen austauschen, wie wenn sie sich schon jahrelang kennen würden.

Ausblick auf nächste Termine

Der Stammtisch in Luzern steht bevor. Am 13. April findet der Anlass zum ersten Mal in Luzern statt.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung.

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Autor: Frederic Jordan

Selbständiger Organisations- und Managementberater mit Fokus Kaizen, Lean und Veränderung.

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